#FaszinationFitness

motivation

Finde deinen persönlichen Fitnessschlüssel….

Eine kleine Anekdote vorab..
Ich hatte vor ein paar Jahren eine feste Laufstrecke durch den hiesigen Wald, an welcher ein Trimm-dich-Pfad angelegt war, ach ja schöne Zeit damals, als man noch im Wald, gebührenfrei Sport machen konnte. An eben jenem Trimm-dich-Pfad, traf ich regelmäßig einen älteren Herren, welcher scheinbar weit über 60 Jahre alt war und dort regelmäßig spazieren ging. Der Herr hielt jedes Mal vor der Klimmzugstange inne, führte mehrere Sätze Klimmzüge aus und ging dann seines Weges. Niemand, wirklich niemand hätte Ihm, anhand seines Körpers zugetraut 10-15 Klimmzüge mit beachtlicher Technik ausführen zu können. Die Frage die sich mir stellt ist: Wie kann der sich so oft da hochziehen, wenn ich das nicht einmal konnte und was motiviert Ihn dazu?
Die Antwort auf diese Frage werde ich wohl erst vollständig herausfinden, wenn ich eben jenes Alter erreicht habe, dennoch kann ich euch hier ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben.
Denn meine Vermutung ist, dass dieser Herr Zeit seines Erwachsenenlebens diese Übung Klimmzug absolviert, sie seinen Tag komplettiert und er sich der Vorteile der Übung Klimmzug für den Körper bewusst ist, des Weiteren gibt die Übung Klimmzug ihm immer wieder ein Feedback über seine körperliche Leistungsfähigkeit im Verlaufe des „älter Werdens“, er kann dem Zahn der Zeit zwar nicht entkommen, denn dieser nagt an jedem, er kann Ihn aber immer wieder austricksen und Ihn somit verlangsamen.

Wir wollen nicht in Seniorentrainings gehen, wir wollen uns nicht in einem Rehazentrum, Gummibälle fangend und werfend sehen, während eine 30 Jahre jüngere Frau uns dafür Lobt das wir uns noch gerade so bücken und wieder aufrichten können ohne einen irreversiblen Schaden an unserer Wirbelsäule davon zu tragen. Wir möchten auf keinen Fall in die Gruppe der „Kunststoffgelenkler“ aufgenommen werden und unsere Vitalität und Mobilität, mit unserem finanziellen Polster, welches wir uns 40 Jahre lang angespart haben, erkaufen müssen.
Deshalb und vor allem deshalb, rate ich euch, findet euren persönlichen Fitnessschlüssel. Entweder verpflichtet ihr euch nicht nur 1-2 Jahre, sondern lebenslänglich, in einem Fitnessstudio, damit meine ich wirklich lebenslänglich, das sollte euch auch einen ordentlichen Rabatt verschaffen, oder ihr findet zusätzlich zu einer temporären Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio eine Trainingsroutine, ähnlich wie die hier von mir beschriebene und ergänzt diese mit eurem eigenen persönlichen Fitnessschlüssel, der da sein könnte:

Klimmzugstange
Kettlebell
Langhantel
Kurzhantelset….

Diese Fitnessgeräte symbolisieren euren persönlichen Draht zu eurem neuen Lebensgefühl, ihr müsst mit dem jeweiligen Fitnessgerät eine innige Verbindung eingehen, es gleichermaßen lieben und auch verfluchen, denn es wird euch an eure Grenzen führen und im gleichen Atemzug gibt es euch ein positives Resultat, bezüglich eurer Fitness und Vitalität.
Ihr könnt mit nur einer Übung für das jeweilige Gerät kein ausgeglichenes, ganzheitliches Training für alle relevanten Muskelgruppen absolvieren und somit ist es eigentlich konträr zu jeglicher sportwissenschaftlicher Trainingsanleitung. Dennoch behaupte ich, in diesem speziellen Fall, dass wir zum einen durch unsere Lauf-sowie Gehroutinen und die jeweiligen „Minitrainings“, schon deutlich mehr sportliche Aktivität in euren Alltag integriert haben und wir nun den nächsten Schritt auf der Leiter eurer sportlichen Entwicklung nehmen und zum anderen ist es eminent wichtig, das ihr euch eine neue Gewohnheit aneignet.

Was gibt es also besseres als früh morgens oder abends vor dem zu Bett gehen 3 Sätze a 15 Wiederholungen Klimmzüge zu machen, oder 3 mal 4 Minuten Seil zu springen, oder 3 Sätze a 60 Kilo Kreuzheben zu vollführen?

Ihr werdet euch verändern…, darum geht es mir hier hauptsächlich.
Die Bedienungsanleitung eures persönlichen Fitnessgeräts finden ihr selbstverständlich in unserem „motorischen Repertoir“ und im folgenden werden euch Trainingspläne zur Verfügung gestellt, die es euch ermöglichen, euch und das jeweilige Trainingsgerät an die Grenzen eurer, sowie seiner Belastbarkeit zu führen..

Die Klimmzugstange:
Wie schaffe ich einen Klimmzug wenn ich nicht einmal im Ansatz in der Lage bin mich irgendwo hoch zu ziehen?

Das ist wahrlich nicht einfach und bedarf für, vollkommener Anfänger, ein großes Maß an Motivation und Eifer, aber genau deshalb sind wir ja hier richtig?
Sofern ihr eine Klimmzugstange gekauft habt, welche ihr in einem Türrahmen verankern könnt, stellt ihr euch auf einen Stuhl oder Hocker, hüpft leicht nach oben und haltet euch am obersten Punkt des Klimmzugs (Kinn über der Stange) fest.

Sofern ihr mir noch folgen könnt, beginnt der langsame abwärts gerichtete Weg eures Körpers bis eure Ellenbogen nur noch eine leichte Beugung vollführen und euer Rücken komplett gerade ist. Dieser abwärts gerichtete Weg sollte mindestens 4 Sekunden dauern und euch ein gehöriges Maß an Kraft kosten. Nun steigt ihr wieder auf euren Stuhl und wiederholt diese Bewegung 10x a 4 Sätze mit 80 Sekunden Satzpause.

Somit habt ihr den ersten eurer 4 Trainingszyklen begonnen. Für weitere Tipps und Periodisierungen zum Thema Klimmzug könnt ihr uns gerne per Email unter kontakt@skypers.de kontaktieren.

Die Kettlebell:
Die Kettlebell bietet uns ein großes Spektrum an Bewegungen und Übungen, woraus ihr eine spezifische auswählt. Hier empfiehlt es sich wiederum, unsere Rubrik „mein motorisches Repertoir“ mit allen Erklärungen zur Ausführung, Atmung und Grundspannung, für die jeweiligen Kettlebellübungen, anzuschauen.
Kauft euch eine Kettlebell mit minimalem Gewicht 4-6 Kilo für den Anfang und steigert euer Gewicht periodisch aller 6-8 Wochen. Ihr werdet im Verlaufe der Jahre eine beachtliche Anzahl an Kettlebells in eurem Keller aufreihen können und mit Fug und Recht und vor allem Stolz, behaupten können, dass ihr all diese vollends beherrschen könnt.
Glaubt mir eure Familie und eure Freunde werden euch um eure ausgezeichnete Körperhaltung sowie den dazu passenden, wohl proportionierten Körper beneiden…

Die Langhantel und das Kurzhantelset:
Was für die Kettlebell gilt, gilt ebenso für die Langhantel und das Kurzhantelset, wählt euch eure favorisierte Übung und integriert diese in euren Alltag.
Empfehlenswert sind unter anderem:

Kreuzheben mit der Langhantel

Kniebeuge mit der Langhantel

Schrägbankdrücken mit der Kurzhantel

Schulterdrücken mit der Kurzhantel

Wobei das Repertoir an Übungen mit den beiden oben genannten Geräten, schier unermesslich ist und euch ganz nebenbei den Besuch in einem Fitnesscenter, sowie die monatliche Gebühr und alle weiteren Unannehmlichkeiten, wie Fahrtzeit, Wartezeit an den Geräten und ähnliches, erspart.
Der unermessliche Vorteil dieses Experiments ist, dass ihr, wenn ihr in ein Trainingskonzept mit zahlreichen Übungen und einer Periodisierung starten, in der Lage seit Ergänzungsübungen, um eure „Fitnessschlüsselübung“ herum, zu integrieren. Die Verbesserung eurer Kraftwerte wird dadurch rascher von statten gehen und es wird euch zu Sehens leichter fallen andere „Grundübungen“ zu erlernen.
Des Weiteren nutze ich diese Methode häufig bei meinen Klienten, um die Motivation für den Sport und das zielgerichtete Training zum Beispiel: „du sollst in der Lage sein einen Klimmzug zu schaffen“ hoch zu halten.
Menschen sind nun einmal visuell orientiert und benötigen klare, bildliche Darstellungen, auch von Dingen wie Kraft, Ausdauer etc.
Ihr müsst euch also selbst sehen, wie ihr einen Klimmzug macht, wie ihr euer doppeltes Körpergewicht im Kreuzheben bewältigt, genauso wie ihr euch ja selbst gerne in der neuen Jeans, die so super sitzen könnte, sehen wollt! Das ist euer Weg… und im Vergleich zu anderen Onlien-Trainingsplänen müsst ihr nichtmehr alleine gehen.

Abschließend ist zu sagen, findet euren „Fitnessschlüssel“ und ich versichere euch, ihr werden auch noch euren Enkel einen Klimmzug, oder gar einen ganzen Satz Klimmzüge a 10 Wiederholungen präsentieren können und euch dabei einfach phantastisch fühlen….

sportliche Grüße Tommy

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