Liebe Sportsfreunde

Wir haben für euch mal ein kleines Raster angelegt, in welchem ihr euren „Sportlertyp“ bestimmen könnt. Hört einmal in euch rein und überlegt, wie eure Einstellung zum Thema Sport ist und mit welchem „Sportlertyp“ ihr euch identifizieren könnt.

Dieses Raster hat selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auch nicht wissenschaftlich belegt, sondern basiert auf Erfahrungswerten und Menschenkenntnis. Häufig mischen sich auch diverse Eigenschaften der einzelnen Charaktere und bilden dann einen Sub-Charakter. Wir haben uns für die männlichen Bezeichnungen der Sportlertypen entschieden, was selbstverständlich die Damenwelt nicht ausschließen soll.

Der „Lifestyle Fitnesssportler“

Der „Lifestyle Fitnesssportler“ mag eigentlich keinen Sport machen. Er hat prinzipiell KEINE, bis wenig Zeit für Training im Alltag und konnte von Kindesbeinen an nie einen Draht zu körperlicher Belastung finden, geschweige denn hat er gelernt an seine persönlichen körperlichen Grenzen zu gehen. Für ihn ist alles was ihn ins Schwitzen bringt schon zu viel und das Gefühl des Muskelkaters ist für ihn eine Qual. Erstaunlicherweise hat der „Lifestyle Fitnesssportler“ häufig überproportional große Ansprüche an das Training und möchte, dass alles was man mit ihm trainiert möglichst „EFFEKTIV“ und „EFFIZIENT“ ist. Er sucht immer den schnellen und einfachen Weg, ist aber tief in seinem Inneren nicht bereit sich selbst zu pushen und Grenzen zu übertreten. Der klassische „Lifestyle Fitnesssportler“ ist weiblich und zwischen 35 und 55 Jahre alt, viel unterwegs und beruflich und privat, sowie zeitlich stark eingebunden. Am liebsten trainiert der „Lifestyle Fitnesssportler“ in reinen „Frauen Sportstudios“ in einem gerätegestützten Trainingsprogramm, welches selten zu einer Progression in seiner Leistungsfähigkeit führt. Die Worte „Muskelaufbau“, „Kraft“, „stärker“, „Belastung“ und „Disziplin“ meidet er wir der Teufel das Weihwasser. Die Motivation des „Lifestyle Fitnesssportler“ erfreut sich in der heutigen Zeit größter medialer Unterstützung, da schnelles, einfaches, leichtes, schmerzfreies, anspruchsloses und günstiges Training in unserer Medienlandschaft immer populärer wird. Der „Lifestyle Fitnesssportler“ ist in der Lage jedwede Trainingsübung so abzufälschen, dass es für ihn nur einer minimalen Anstrengung bedarf, um die Übung auszuführen-> hierbei verliert die Trainingsübung selbstverständlich jeglichen Sinn und Zweck und somit auch Trainingseffekt.  Wir möchten den „Lifestyle Fitnesssportler“ herzlich einladen einmal seine Motivation und Ansicht auf das Training zu überdenken, tief in sich hinein zu hören, die Ärmel hochzukrempeln und sich auf den Weg zu machen endlich einmal richtig zu schwitzen und völlig KO und erschöpft abends ins Bett zu fallen. Wir möchten diesen Trend des „Lifestyle Fitness“ entgegen gehen und den Sportlern das unfassbar facettenreiche, charakterbildende und „glücklich-machende“ Fitnesstraining nahe bringen. Man kann mit Fitness- und Krafttraining so viele positive Dinge in seinem Leben verändern und sich selbst NEU kennenlernen. Wir müssen dem Training nur den notwendigen Stellenwert in unserem Leben einräumen. 

 

Der „Rookie Fitnesssportler“

Der „Rookie Fitnesssportler“ ist der neue im Gym. Er hat noch nie regelmässig Sport gemacht und weiß noch nicht, in welche sportliche Richtung er sich orientieren möchte. Er probiert viel aus, und dies meist mit einer ihm inne wohnenden Unzulänglichkeit. Er schafft es nicht KONSTANZ in sein Training zu bringen und deshalb ist der klassische „Rookie Fitnesssportler“ in 5 verschiedenen Fitnessstudios angemeldet, erhält täglich 8 verschiedene Newsletter von Supplementen Stores und „ließt“ 12 Fitnessblogs zur gleichen Zeit. Er „würde“ so gerne etwas verändern, er schafft es aber einfach nicht. Armer armer „Rookie Fitnesssportler“ all diese Trainingsangebote, Eines bunter wie das Andere und alle so „spannend“. Der „Rookie Fitnesssportler“ ist meist Student oder hat gerade mit einem neuen Job begonnen, weiblich und zwischen 25 und 32 Jahren alt. Er kann einfach keine Prioritäten im Training setzen und hat schreckliche Angst davor, „etwas“ zu verpassen. Er lässt sich gern von Zeitschriften und TV Dokumentationen inspirieren-> LEIDER bleibt es meist bei der Inspiration, da der „Rookie Fitnesssportler“ einfach nicht handelt und ganzheitliche, sowie nachhaltige Veränderung in sein Sportlerleben bringen kann. Der „Rookie Fitnesssportler“ muss begeistert und animiert werden, dann kann er sein Potential voll ausschöpfen und erst dann wird er sich selbst im Klaren sein, dass er ES selbst in der Hand hat, dass ER selbst für seine Fitness verantwortlich ist und dass nur ER  sich in der Vergangenheit im Wege stand. Man kann ihn zu dieser Einsicht nicht auf dem schnellen Weg bringen, sondern muss ihn unnachgiebig und dauerhaft daran erinnern, dass er trainieren möge. Des Weiteren helfen schockierende Trainingseinheiten, welche ihn völlig an seine Grenzen bringen, um seine Perspektive zu erweitern und ihm zu zeigen, was eigentlich in ihm steckt. Im schlimmsten Fall endet der „Rookie Fitnesssportler“ in einem Tanz und Stepaerobickurs und schöpft niemals sein Potential aus, weil er nur den FUNFAKTOR im Sport sieht und durch diesen kurzweiligen Effekt seine subjektive Warnehmung negativ beeinflusst wird. 

Der „Gesundheits-Fitnesssportler“

Der „Gesundheits-Fitnesssportler“ hat grundlegend 2-3 Motivationen-> Sein ÜBERGEWICHT und/oder seine Erkrankungen des passiven/aktiven Bewegungsapparates (Bandscheibenvorfälle/Arthrosen etc.), sowie eventuelle Stoffwechselerkrankungen (Diabetes etc.)—>>> Die Frage nach der Kausalität der Problematik erübrigt sich eigentlich, aber häufig bedingt das übergeordnete Problem des ÜBERGEWICHTS, die daraus resultierenden Erkrankungen, wie Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, oder Diabetes. Meist bekommt der „Gesundheits-Fitnesssportler“ eine Empfehlung von seinen Artzt, er möge mit dem Fitnesssport beginnen. Diese Empfehlung ist IMMER die überzeugenste, da der Artzt als Instanz, das Gewissen und das Gehör des „Gesundheits-Fitnesssportlers“ erreicht. Er ist meist zwischen 40- 65 Jahre alt und weiblich/männlich. Der „Gesundheits-Fitnesssportler“ hat eventuell in seinem früheren Leben aktiv Sport getrieben, bis eine ZÄSUR sein Leben beeinflusste. Meist ist es die Gründung einer Familie+ der Aufstieg im Berufsleben= die Vernachlässigung des eignen Körpers!

Der „Gesundheits-Fitnesssportler“ brauch die helfende Hand, denn sein Selbstvertrauen ist auf einem niedrigen Level und die Angst, dass der Körper zerbrechlicher ist, als ER es gedacht hätte, lässt ihn sich seine Sterblichkeit bewusst machen und dies korreliert häufig mit der klassischen „Midlife-Crisis“. Der Trainer muss ihn Anleiten den Sport in seinen Alltag zu integrieren und ihm stetig bewusst machen, welche Relevanz das Fitnesstraining haben muss! Neue Sportarten auszuprobieren, wie Marathon, Kampfsport, Bootcamp Training, Klettern etc. wirken wahre Wunder. Gerade der männliche „Gesundheits-Fitnesssportler“ sollte sich bewusst sein das er seinen Zenit der sportlichen Leistungsfähigkeit noch längst nicht überschritten hat.

Der „Ambitionierter Fitnesssportler“

Die Motivation des „Ambitionierte Fitnesssportlers“ ist das ZIEL auf welches, alle Trainierenden, hinarbeiten sollten. Nicht jeder Mensch ist ein geborener Athlet, ein talentierter Sportler und hat den Willen und die Disziplin, ambitioniert Sport zu treiben. ABER jeder Mensch möchte im hohen Alter FIT, GESUND und VITAL sein! Mit größmöglicher Wahrscheinlichkeit kann man diese Ziele durch die Motivation des „Ambitionierten Fitnesssportlers“ erreichen. Es ist also ein Weg auf den wir uns begeben müssen, wenngleich es keine Rolle spielt wo unser persönlicher Startpunkt ist. Sei es der 45 jährige Manager mit einer 60-70 Stunden Woche und 20 Kilo Übergewicht, oder die junge Mama mit 2 Kinder und „post-Schwangerschafts-Figurproblemen“, oder der 60 jährige Postbote mit Arthrosen in Knie und Hüfte, oder die 35 jährige Psychologin, die noch nie Muskelkater hatte und seit 5 Jahren jedes Jahr 3 Kilo Körperfett aufgebaut hat. Wir können uns verändern und genau darum geht es hier auf diesem Blog FASZINATION FITNESS-> „wie integriere ich Sport in meinen Alltag“

Frankfurt den 23.11.2016

Skypers Sports

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